| Volk | Uiguren · |
| Region | Xinjiang, südliche Oasen: Kaschgar, Hotan, Aksu, Turpan |
| Rolle | trinken auf ihre eigene Art |
Tee
香茶 xiāngchá — „Würztee“ des südlichen Xinjiang: 砖茶 zhuānchá, meist 茯砖 fúzhuān, wird zerbrochen und in einer langhalsigen Kupferkanne gekocht; nach fünf Minuten Kochen werden gemahlener 姜 jiāng, 桂皮 guìpí und 胡椒 hújiāo hineingestreut und drei bis fünf Minuten gerührt. Getrunken wird dreimal täglich — zum Frühstück, Mittag- und Abendessen, mit 馕 náng als Beilage, das heißt, Tee ist hier Mahlzeit, kein Getränk. Auf die Tülle der Kanne wird ein Sieb gesetzt, damit keine Blatt- und Gewürzkrümel in die Schale gelangen. Kaschgar, Hotan, Yarkant; im nördlichen Xinjiang trinken dieselben Uiguren 奶茶, im südlichen 清茶 und 香茶.
Auswuchs am Scheitel
Ein einzelner gebogener tüllenartiger Auswuchs in Kupferton: ein an der Basis dicker Kegel, der sich nach oben verjüngt, mit einer flachen Biegung im oberen Drittel und einem schrägen Schnitt; ein feinmaschiges Sieb ist bündig in den Schnitt eingelassen und tritt in der Silhouette nicht hervor, in seinen Maschen hängen Blatt- und Zimtkrümel. Bei 6 mm — ein gebogenes Horn mit sauberem Schrägschnitt: ein dünner Stiel mit durchlöcherter Scheibe an der Spitze ist das Merkmal des Tibeters, hier fehlt die Scheibe im Umriss und der Körper ist dreimal dicker; Ringe und Locken bildet die Biegung nicht, der Haken ist das Merkmal Yankas.
Kopfbedeckung
皮帽 pímào der südlichen Oasen in winterlicher Arbeitsausführung: Fell nach innen, gegerbtes Leder in warmem Tabakton nach außen, steile Wände, die Mütze sitzt tief und bedeckt die Ohren, am unteren Rand verläuft eine dicke dunkle Lederkante, der obere Teil ist mit einer einzigen Rundnaht zusammengezogen und liegt niedrig, die Kante läuft als gleichmäßiger Kreis ohne abstehende Ecken. Eine alltägliche, nichtreligiöse Kopfbedeckung. Der Schlitz für die Tülle ist eine Spalte in der vorderen Schräge des Oberteils, mit Leder versäubert; der Auswuchs tritt nach vorn-oben aus, das Leder umschließt seine Basis von beiden Seiten und legt sich nicht darüber.
Kontur bei 6 mm. Tiefer Eimer: eine im Grundriss runde Fellmütze mit steilen Wänden und niedrigem glattem Oberteil, tief aufgesetzt und UNTERHALB der Ohren sitzend, die Unterkante läuft als gerade Horizontale über die Wange, die Oberkante schließt als gleichmäßiger Kreis. Bei 6 mm ist das ein glatter Block, der den oberen Kopf samt Ohren verschluckt hat. Von den Hani unterscheidet sie sich dadurch, dass deren niedrige Kuppel um ein DRITTEL BREITER als der Schädel ist und ihr Bogen durch Plättchen fein gezahnt wirkt, während hier die Wand genau am Schädel entlangläuft, der Bogen glatt ist und die Ohren ganz bedeckt sind; von den Tadschiken dadurch, dass jene doppelt so hoch ist und OBERHALB der Ohren mit schmalem Lammfellbesatz endet; von den Hezhen dadurch, dass dort ein schmales Ovoid eng anliegt, mit zackigem Kamm entlang der Achse, während hier eine dicke gleichmäßige Wand und ein Oberteil ohne Kamm sind; von den Usbeken dadurch, dass jene im Grundriss quadratisch ist, nur auf dem Scheitel sitzt und ein Viertel des Volumens hat.
Kleidung
Ein gestreifter Tschapan 袷袢 mit Leibbinde, ein Hemd darunter, weiche Stiefel, hinter dem Gürtel eine Netzkappe als Reserve.
Palette
Gegerbtes Leder in Tabakton, Kupfer der Tülle, Streifen des Tschapans in Ocker und Kirsche, cremefarbenes Hemd.